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Pickel: Mythen und Fakten

Fast Food ist schuld daran, dass Deine Pickel sprießen? Ein wenig Zahnpasta drauf und Pickel verschwinden über Nacht? Pickel entstehen durch Stress? Wir haben für Dich die wichtigsten Pickel-Mythen und -Fakten unter die Lupe genommen. Schau Dir unsere Videos an und finde heraus, was wirklich stimmt.

Die 5 bekanntesten Pickelmythen?

Die Behandlung von Pickeln und Akne braucht Zeit. Mit Produkten, die medizinische Wirkstoffe enthalten, kann man ungefähr nach zwei Wochen erste Verbesserungen sehen. Also nicht aufgeben, immer an die tägliche Routine denken und dann wird das schon.
Mmmh – Zahnpasta im Gesicht – sexy! Und hilft leider nicht. Zahnpasta ist ja auch eigentlich was für die Zähne und viel zu aggressiv für Deine Haut. Um Pickel zu beseitigen, braucht man etwas, was die Bakterien bekämpft. Sprich am besten mit dem Hautarzt oder einem Apotheker.
Na, wann hast Du Dich das letzte im Gesicht gewaschen…? Totaler Quatsch! Pickel entstehen, weil es zum Beispiel in der Pubertät zu einer vermehrten Talgbildung kommt und dieser aufgrund einer Verhornungsstörung schlecht abfließen kann. Der vermehrte Talg und abgestorbene Hautzellen sind die perfekte Basis für Aknebakterien. Und was dagegen hilft? Medizinische Wirkstoffe, die zum Beispiel in Apothekenprodukten enthalten sind.
Das wär’s ja! Dann könnte man ja gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Aber wenn zum Beispiel Deine Geschwister unter Akne leiden, solltest Du nicht deren Handtücher benutzen. Denn dann können sich die Bakterien auf Deiner Haut ausbreiten.
Von einem Biss in den Burger bekommst Du nicht gleich fiese Pickel im Gesicht. Aber laut Untersuchungen soll eine ungesunde Essgewohnheit zur Entstehung von Pickeln beitragen. Muss aber nicht. Achte auf eine ausgewogene Ernährung – dann ist cheaten auch mal erlaubt.

5 Pickel-Fakten, die Du kennen solltest!

Eine regelmäßige Routine ist sozusagen das perfekte Anti-Pickel-Programm. Morgens und abends erst die Haut mit einem milden Waschgel reinigen und dann mit medizinischen Wirkstoffen behandeln. Abschließend die Haut pflegen, um Rötungen und Trockenheit entgegenzuwirken. Zum Beispiel morgens eine Pflege mit Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Aber Achtung: Um sicherzugehen, sollte die Behandlung langsam gestartet werden. Das heißt, teste einfach mal an einer kleine Stelle, ob’s funktioniert.
So, ein für alle mal: schminken ist erlaubt. Du solltest einfach nur darauf achten, dass Dein Make-up auf Deine Haut abgestimmt ist, dann steht dem Kaschieren nichts mehr im Wege. Achte einfach bei der Wahl Deiner Produkte darauf, dass sie als „nicht komedogen“, also nicht Mitesser-verursachend, gekennzeichnet sind. Und als perfekte Base für Dein Make-up solltest Du eine geeignete Feuchtigkeitspflege nutzen.
Einfach ausdrücken und der Pickel ist weg? Lass es lieber sein! Denn beim Quetschen kannst Du nicht nur die Haut verletzten, sondern die Entzündung kann sich ausweiten und obendrein können Narben entstehen.
Stress führt zu Pickeln und Pickel verursachen Stress – aber wie kommst Du aus diesem Teufelskreis wieder raus? Versuche, den Stress mit Sport, Entspannungsübungen oder Yoga zu reduzieren. Dann entspannt sich auch Deine Haut und lässt sich weniger von Pickeln stressen.
Rauchen ist nicht nur schlecht für die Gesundheit sondern auch für Deine Haut. Also am besten Finger weg!